Die große Ebene liegt vor mir: flaches Land. Kein einziger Hügel. Ich bin im Land von Don Camillo und Peppone!
Naja. Nicht ganz: das war schon noch ein bisschen weiter westlich. Aber so ähnlich ist es hier auch: überall Landwirtschaft, es knallt die Sonne von oben, jeder auch noch so kleine Ort hat eine große Kirche und die Kirchtürme sind die höchsten Erhebungen weit und breit. In den Bars an der Straße oder der Piazza sitzen die alten Herren und diskutieren das Weltgeschehen. Und die Frauen halten beim Einkaufen ein Schwätzchen hier und ein Schwätzchen dort. Und spätestens um halb eins ist kein Mensch mehr auf der Straße: Siesta.
Heute sind Maisfelder das vorherrschende Bild. Das ganze Land ist von Gräben durchzogen, die die Bewässerung sicherstellen.
Es ist heiß. Keine Wolke am Himmel. Etwa 28 Grad. Aber eine angenehme Hitze. Nicht schwül.
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