Dienstag, 16. August 2011

Finalmente qui: Rimini!!

Ich bin da!! :-)

Ein bewegender Moment! Ich bin in den letzten zwei Wochen allein mit Muskelkraft von Deutschland über die Alpen und die Po-Ebene bis an die Adria gefahren! - Das macht schon stolz irgendwie!

Das war echt eine tolle Tour! - Sehr abwechslungsreich!

Gestartet in Deutschland im deutschen Sommer, mit der ständigen Gefahr im Hintergrund, demnächst nass zu werden, dann doch bei schönstem Wetter durchs Allgäu, an König Ludwigs Schloss vorbei, dann nach Österreich, bei glühender Hitze die Füße in den Lech gehalten, dann im Wald auf den Fernpass hoch, bei extremer Steigung und schlechten Wegen mit Geröll, danach eine rasante Abfahrt auf der vielbefahrenen Straße ins Tal, immer auf den Spuren der Römer, dem kommenden Gewitter gerade noch ausgewichen, Tiroler Spezialitäten genossen, bei leichtem Nieselregen durch das Inntal, inkl. ein paar Metern auf dem Jakobsweg. Ein ganzes Schwimmbad für mich alleine gehabt. Dann Richtung Reschenpass und Norbertshöhe, dabei ein paar Meter durch die Schweiz. Nette Bekanntschaft auf der Norbertshöhe gemacht, die bis Padua anhielt. Ab dem Reschenpass in den Vinschgau, nur noch  bergab, durch den Obstgarten Südtirol. Die grandiosen Alpen bewundert. In Meran im ersten Haus am Platz gewohnt, in Bozen im Arts-Hotel, Seilbahn gefahren und Erdpyramiden gesehen, dann im Schauer nass geworden, seit Trient aber nur noch Sonne gehabt. Eine der schönsten Etappen aller Zeiten durch das Brentatal gefahren, in der Brenta gebadet, dann bei 34 Grad durch die Po-Ebene, durch wahnsinnig tolle Kulturstädte Italiens wie Padua, Ferrara und Ravenna gefahren, große Kathedralen besichtigt, in kleinen Cafés gesessen - das italienische Flair genossen, die Freundlichkeit der Italiener schätzen gelernt und den Zauber der Natur erlebt.

Und noch vieles, vieles mehr. Es ist ein Glück, dass man das erleben darf!



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