Dienstag, 16. August 2011

Ravenna - Rimini. 68 km.

Vor dieser Tagesetappe hätte ich ein bisschen Bammel.

Von Ravenna führt nur eine stark befahrene, teilweise vierspurige Staatsstraße Richtung Rimini. Und das kann der Horror sein, wenn man eingezwängt zwischen LKW und Leitplanke ohne Standstreifen seinen Weg finden muss, und dann noch ständig Gegenverkehr herrscht, so dass die Autofahrer hinter einem auch dann überholen, wenn eigentlich kein Platz mehr dafür ist. Dann rauscht schon mal ein Seitenspiegel bedenklich nah am Ellbogen vorbei... Auch wenn nichts passiert, so bedeutet das Stress: man muss den Lenker die ganzen Kilometer fest im Griff haben, auf jedes Schlagloch achten und darf sich keinen Fehler erlauben. Und die Italiener sind ja auch nicht gerade dafür bekannt, dass Sie Abstand halten...

Doch dann habe ich mir eine Alternative überlegt und eine Straße genommen, die zunächst wieder etwas ins Landesinnere führt, um dann später über kleinere Straßen zurück an die Küste zu kommen.

Das war ideal! Es war zwar immer noch einiges los - schließlich ist Hochsaison - aber es war gut machbar.

Dann der erste Blick aufs Meer: schon ein bewegender Moment: da ist sie, die Adria!

Die letzten 20 km ging es dann direkt an der Küste entlang - und das war dann so, wie man sich Rimini eben vorstellt: Hotels, Cafés und Shops, und dann wieder Hotels, Cafés und Shops, und so weiter.

Die einzelnen Orte sind ineinander gewachsen und unterscheiden sich nicht. Ich bin dann mal sehr auf Rimini-Innenstadt gespannt: dort soll es ja einen historischen Stadtkern und 'normale' Leute geben...



1 Kommentar: