Heute stand ein wichtiger Meilenstein bevor: die Überquerung eines der
beiden Alpenpässe auf meiner Tour, des Fernpass.
Von Reutte zum Fernpass sind es 30 km. Doch gleich hinter Reutte gab es
eine Überraschung: am Ortsausgang ging der Radweg in den Wald und dann kräftig bergauf. Schieben war angesagt. Über mehrere Kilometer.
Mein Höhenmesser erreichte die 1.000 m, kurz darauf die 1.100.
Dann ging es hinab in ein Hochtal auf etwa 900 m, und dann fast eben
weiter.
Schließlich erreiche ich die Fernpassstraße. Der Radweg führt durch den Wald. An fahren ist nicht zu denken, schieben geht geradeso, ist aber auf dem Geröll und bei extremer Steigung und mit Gepäck wirklich schwierig.
Es ist heiß und die Brühe läuft in Strömen.
Schließlich erreiche ich die Passhöhe. Der Höhenmesser zeigt 1.286 m.
Auf der Tafel steht, dass die Römer Dankesgaben hinterließen und den
Göttern dankten, wenn sie die Passhöhe erreichten. Also hinterlasse ich ein paar Cent, danke Herkules, bete 10 'Passion to perform' und mache
mich auf den Weg bergab.
Mein Ziel Imst erreiche ich gerade noch rechtzeitig: es sind dicke
Gewitterwolken aufgezogen, Blitze am Himmel, Donner zu hören. Gerade als ich mein Gepäck aufs Zimmer bringe, fängt es an zu schütten...
Es ist ein schönes Gefühl, dies heute geschafft zu haben!
Hallo Norbert
AntwortenLöschenEs kommt schon von den Strapazen ein wenig an die Tour de France heran.
Alle Achtung.
Mach weiter so und viel Spaß.
Mich wundert vor allem, was die alten Römer vor 2.000 Jahren geschafft haben - ohne moderne Technik. Das ist wirklich erstaunlich. Alle Achtung! Mich wundert vor allem, was die alten Römer vor 2.000 Jahren geschafft haben - ohne moderne Technik. Das ist wirklich erstaunlich. Alle Achtung!
AntwortenLöschenDu hast mir gerade den Tag gerettet. :-D Welcher Religion gehörst Du denn an???
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